Die Anamnese dient dazu wichtige Informationen zu erlangen, die für eine Ernährungsberatung elementar sind. Beim Anamnese und Aufnahmebogen werden Personen spezifische Daten erfasst. Dazu gehören beispielsweise Alter, Größe, Gewicht, Sportliche Aktivität, Beruf, Nikotinkonsum, Lebensmittelvorlieben und -abneigungen, aber auch Erkrankungen und Unverträglichkeiten. Alle Informationen dienen der Vermittlung eines Gesamtbilder von dem Patienten/ Klienten.

Desto genauere Antworten bei der Anamnese getroffen werden können, umso genauer ist der Gesamteindruck einer Person. In der Ernährungsberatung kann ein optimal angepasster Ernährungsplan nur erstellt werden, wenn genug Informationen vorhanden sind.

Wichtig sind hierfür Angaben über Körpergewicht, Körpergröße und Körperfettanteil. Hieraus kann die Fettfreie-Masse errechnet werden. Diese ist wichtig um zusammen mit Informationen über Bewegung und Leistungen bestimmen zu können, welche Nährstoffmengen für eine Person notwendig sind.

Auch ist es bereits wichtig zu erkennen, ob besondere Ernährungsformen vorliegen. Beispiele wären Vegetarier und Veganer, aber auch Menschen die in ihrer Lebensweise regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen. Um sich genauer auf die Person einstellen zu können ist es wichtig Lebensmittelvorlieben und -abneigungen, sowie Unverträglichkeiten zu kennen. So kann ein Ernährungsplan noch besser auf die Bedürfnisse der Person angepasst werden.

Um die derzeitige Ernährung zu erfassen, wird darüber hinaus ein Ernährungsprotokoll verfasst, um Routinen und Tagesabläufe zu erkennen, um so die Beratung noch genauer auf die Person zuschneiden zu können.