Jeder hat es schon einmal gemerkt, bei leichter Belastung atmet man durch die Nase bei etwas stärkerer schon durch den Mund und wenn es maximale Leistung sein muss, neigen viele zur sogenannten Pressatmung.

Aber wie atmen wir richtig? Bei schwerer Belastung ist eine Pressatmung äußerst forderlich, da hier, durch das Pressen der Lunge unter gleichzeitigem Verschluss des Luftaustritts, der Brustkorb fixiert wird.

Das heißt, der Brustkorb bildet eine starre Einheit und unterstützt so den Schultergürtel. Nur so können die Arme höchste Leistung bringen. Pressatmung ist also äußerst wichtig bei schweren Übungen.
Allerdings ist dieses mit Vorsicht zu genießen, da hier der Druck größer wird als der des Herzens, so kann kein Blut zum Herz geführt werden und es kann sich schlimmstenfalls leer pumpen. Leichtere Nebenerscheinungen wie Rötung des Gesichts und Austreten der Adern besonders im Gesichtsbereich werden schnell ersichtlich. Schlimmere Folgen bei längerer Pressatmung wird eine Sauerstoffnot der bishin zur Ohnmacht führen kann und gegebenfalls durch den hohen resultierenden Blutdruck Schädigungen des Gehirn , sowie bei plötzlichem Stoppen der Atmung und das freiwerdende Blut eine Schädigung des Herzens sowie Herzrythmusstörungen auftreten.

Fazit:

Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sollten auf Pressatmung verzichten.
Bei kurzer Anwendung mit sehr hoher Belastung ist sie allerdings notwendig um Bestleistungen zu erzielen

Bei Cardio- und Halteübungen ist keine Pressatmung anzuwenden, sondern bewusste Mundatmung, diese kann durch lautes Zählen oder langsames Ein- und Ausatmen (z.B. Joggen 3 Schritte ein, 3 Schritte aus) gewährleistet werden.