Der Begriff Makro bezieht sich immer auf etwas Großes. Sei es ein Großes Gebiet das analysiert wird → Makroumgebung (in der Wirtschaft) ein immer wieder auftretender Befehl → Makrobefehl (Computer) oder eben ein Makronährstoffe → Nährstoffe die Organismen in großen Mengen nutzt.

Makronährstoffe sind somit Nährstoffe die der Körper in großen Mengen nutzt. Diese Makronährstoffe sind Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate. Im weiteren Sinne ist auch Wasser gemeint. Die Makronährstoffe sind im engeren Sinne also Energieträger. Fette und Eiweiße sind essentiell, das heißt der Körper benötigt eine externe Aufnahme von ihnen. Fette sind hierbei aufzuspalten in ungesättigte, mehrfach ungesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren. Prinzipiell benötigt der Körper nur die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, da er diese nicht selber bilden kann. Einfach ungesättigte Fettsäuren können aber auch positive Effekte auf den Organismus haben. Fette sind essentiell vor allem für den Hormonhaushalt. Dies wird von vielen unterschätzt. Empfohlen wird ein Verhältnis der Fette von 50% einfach ungesättigten Fettsäuren, mindestens 25% ungesättigte Fettsäuren und unter 25% gesättigte Fettsäuren.

Mikronährstoffe sind somit Nährstoffe die der Körper in kleineren Mengen benötigt. Sie liefern selber keine Energie, aber sind für sämtliche Stoffwechselfunktionen wichtig. Mikronährstoffe sind Vitamine und Mineralstoffe und noch einmal extra erwähnt sekundäre Pflanzenstoffe. Im weiteren Sinne sind auch Ballaststoffe gemeint. Vitamine gliedern sich noch einmal auf in fettlösliche und wasserlösliche. Die fettlösliche Vitamine A, E, D, K kann der Körper lange Zeit speichern, hier machen sich Ernährungsdefizite erst nach längerer Zeit sichtbar. Wasserlösliche Vitamine (Beispielsweise sämtliche B Vitamine und Vitamin C) hingegen, können nicht so lange gespeichert werden. Mangelernährungen zeigen sich hier schon nach Wochen bzw. Monaten deutlich. Der Körper ist widerspenstig, daher sind Nahrungsmängel nicht leicht zu deuten. Oft sind es nur Kopfschmerzen oder Schwächeanfälle, welche den betroffenen Personen auffallen. Das gleiche gilt für sekundäre Pflanzenstoffe, diese haben teilweise große Wirkungen auf den Organismus, sind aber zumeist noch nicht erforscht. Sekundäre Pflanzenstoffe werden mit dem Verzehr von Obst und Gemüse aufgenommen. Da hier keine genauen Zahlen über Mengen gibt, gilt es die Regeln optimaler Ernährung einzuhalten.