Wie wichtig der Umgang mit Krankheiten ist, wird den Meisten erst klar, wenn sie krank werden, doch auch hier ist der Umgang mit der Gesundheit meist falsch.

Wenn Krankheiten bemerkt werden, so ist diesem eine Vielzahl von Schritten bereits vor raus gegangen.

 

1.Ein Erreger ist in den Körper eingedrungen

2.Der Erreger konnte von dem Immunsystem nicht beseitigt werden

3.Der Erreger konnte sich weiter ausbreiten und eine „Krankheit“ auslösen

 

Wollen wir eine Krankheit erkennen, müssen wir zwischen Symptomen und Ursachen unterscheiden lernen. Bei Durchfall, Halsschmerzen und Übelkeit ist der Griff zum Medikament leichter als der Weg zum Arzt. Bei Kleinigkeiten mag dies in Ordnung sein, es könnte aber auch unerwünschte Folgen haben. Schließlich unterdrücken wir hier nur das Symptom, bekämpfen aber nicht die Ursache. Ärzte versuchen diese zu erkennen, auch wenn dies nicht immer genau gelingt.

Es gilt hier zu unterscheiden, ob die Symptome eher dem Krankheitserreger oder eher dem Körper dienen. Haben wir Magen-Darm-Beschwerden so kann dies dafür sorgen, dass der Körper sich schützen möchte und Erreger die den Magen-Darm-Trakt befallen haben „hinaus spülen“ wollen. Andererseits könnte es auch dem Erreger helfen, indem der Körper und somit das Immunsystem geschwächt wird.

Einige Effekte lassen sich auch gut mit Hilfe der Tierwelt erklären. Fische schwimmen zum Beispiel in wärmeres Wasser, um ihre Körpertemperatur künstlich zu erhöhen, so dass einige Krankheitserreger in diesem Umfeld nicht mehr aktiv sind. Säugetiere nutzen Fieber, um dieses wärmere Umfeld zu schaffen.

Daher müssen Ärzte abwägen, ob das Fieber dem Mensch oder der Krankheit hilft. Denn andererseits gibt es Krankheiten wie zum Beispiel Malaria, welche sehr gut an Fieber angepasst sind. Sie schwächen den befallenen Organismus, um sich leichter zu verbreiten. Hier wären fiebersenkende Mittel z.B. Teil einer Behandlung.

Bis eine Krankheit überhaupt ausbrechen kann, muss das Immunsystem übergangen werden. Durch eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Aktivität, sowie Stressmanagement kann bereits im Vorfeld eine Umgebung geschaffen werden, in welcher der Körper optimal auf Erreger reagieren kann.